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Wenn Kilos schwer wiegen

Ich koche gerne, ich esse gerne - ich bin ein Genussmensch. Ich achte seit Jahren auf meine Essensgewohnheiten und hatte mein Gewicht bis vor einem Jahr mehr oder weniger im Griff. So kurz vor 50zig kommt mir die Menopause in die Quere. Die ist echt menooooooo und ich frage mich; muss das sein? Muss ich mit diesen doofen Hitzewallung auskommen? Muss ich mir echt mit einem Stofftuch die Schweissperlen von der Stirne trocknen oder wie wild mit dem Fächer vor meinem Gesicht rumwedeln? Die Wallungen fühlen sich an wie Brause, die aus den Poren schäumt und ein eckliges Prickeln hinterlässt. Es gibt Tage, da werde ich von diesen miesen, hinterhältigen Attaken des öfteren heimgesucht und es gibt Tage, da bleiben sie fast gänzlich fern. Das ist aber noch nicht alles, nein. Auch der Stoffwechsel liegt auf der faulen Haut, da wechselt nichts mehr. Jeder Schockoladenkrümel, jedes Glas Wein setzt sich direkt an meinem Bauch ab und hinterlässt eine kleine Delle mehr. Fachleute empfehlen mehr Bewegung um den Stoffwechsel wach zu rütteln. Nun ich bin nicht der Joggingmensch, der frühmorgens die Turnschuhe umbindet um durch die Wälder zu springen. Ich habe das nie gerne gemacht und kann mich auch jetzt mit 50 Jahren nicht dazu überwinden. Schwimmen würde ich gerne, der Zeitaufwand ist aber enorm. Gymnastik ist für mich optimal, ich bewege mich fürs Leben gerne zu Musik. Gymnastikstunden fördern ausser der Kondition auch die Koordination, erhalten die Beweglichkeit und tun durch die musikalische Unterstützung auch der Seele gut. Also "gymnastike" ich jetzt an meinen freien Tagen auch zu Hause. Zudem nehme ich an einem Stoffwechsel-Programm teil......ich bin gespannt. Nach zwei Wochen bin ich 4.5 kg los, einges davon war eingelagertes Wasser. Die Gelenke fühlen sich wieder frei an und ich fühle mich fit wie lange schon nicht mehr. Ich bleibe dran.

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